Jörg Schneider, 54, bietet mit seinem Jugendhaus "UK" der „AWO Chemnitz“ seit mehr als 30 Jahren einen Anlaufpunkt für Jugendliche und deren Probleme. Seit 1990 sind min. 47.000 Menschen aus dem ehem. sozialistischen Vorzeigeprojekt dem „Wohngebiet Fritz-Heckert“ verzogen. „Menschen, für die die Sonne nicht jeden Tag scheint“, so umschreibt Jörg die vielen Familien, die das Heckert am Rand von Chemnitz ihr Zuhause nennen. Für ihn liegt der Fokus seiner Arbeit vor allem auf der Zwischenmenschlichkeit. Mit Beziehungsarbeit möchte er einen Anlaufpunkt bieten. Doch für ihn ist eindeutig klar: Rassistisches Mobbing hat im „UK“ keinen Platz. Ein Portrait.

 

Teamprojekt von Michael Trammer, Hannah Aders, Jan Kräutle

 

Since more than 30 years Jörg Schneider, 54, supplies a venue for young people to meet and discuss their problems at the youth centre “UK”, run by “AWO Chemnitz”. Since 1990 more than 47.000 people moved out of the former socialist housing project “Wohngebiet Fritz Heckert”. The families inhabiting the houses, calling the “Heckert” area their home, are those who Jörg describes as “people for whom the sun shines rarely”. With his work he mainly focuses on relationships work amongst humans. This also counts for those openly favouring far-right ideas. Nevertheless he makes sure that racist harassments do not take place at his youth center. A video portrait. 

 

Teamproject by Michael Trammer, Hannah Aders, Jan Kräutle